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Über Kunst...

... ist schon so viel gesagt und geschrieben worden. Gescheites und Treffendes und auch jede Menge Stumpfsinn.
Auch hier muß ein wenig davon seinen Platz finden. (Sie dürfen für sich entscheiden, in welche Kategorie Sie es einordnen wollen.) Das wird aber kein Essay und auch keine analytische Betrachtung.
Lassen wir dem Gegen-Sätzlichen (welch passend’ Wort) erst einmal den Vortritt.
Das heißt: es folgen Statements und Anmerkungen zum Thema aus einem ganz und gar subjektiven Blickwinkel.
Ohne Zusammenhang. Nur so hingeworfen. Denken Sie sich was dazu - oder auch nicht. Aber: verzweifeln Sie nicht an Ihrer Meinung. Sie könnte sich schneller ändern, als Ihnen lieb ist.
Dazu gleich ein furchtbar guter Buchtipp, der mit Kunst vordergründig ganz wenig bis gar nichts zu tun hat. Der aber sehr viel tiefes Verständnis des menschlichen Geistes und Charakters vermitteln kann. (Allerdings ist dieses wirklich feine Werk aktuell auf Deutsch nicht mehr erhältlich. Da ist der Spürsinn gefordert. Gebraucht ist es noch aufzutreiben.)
Das war nun schon ganz schön viel Einleitung, ohne auf den Punkt zu kommen. Erhöht aber die Spannung... oder etwa nicht?
Jetzt sei aber endlich Autor und Titel hier verraten: Dennis Genpo Merzel „Durchbruch zum Herzen des Zen“ oder auf Englisch “The Eye never sleeps”.
Lassen wir es dabei bewenden. Die Neugierigen und Interessierten können ja mit diesen Angaben danach googeln.
Nun aber mal ein Statement. Einer meiner all time favourites ist von Bazon Brock, der da sagte: „Kultur haben heisst, sich seine Aufgaben selber stellen.“
Wenn Sie es noch nie probiert haben, sollten Sie es einmal versuchen. Es könnte überraschende Erkenntnisse zutage fördern.
Jenseits aller platten Theorien. Damit haben wir wieder die Kurve zum Thema „Kunst“ im weiteren Sinne gekratzt.
Für mich immer wieder faszinierend, welche Fülle leerer Worthülsen sich dazu findet. Was reine Theoretiker so alles glauben (wollen) und vermuten. Und wie wenig Recht sie dem Banalen und dem Zufall einräumen.
Ich schätze ja bis heute die Idee, dass Picassos blaue Phase keine Konzeptidee war, sondern bloß auf den Umstand zurückzuführen ist, dass er gerade keine anderen Farben vorrätig hatte. Also mehr Sachzwang als sonstwas.
Dadurch werden die Arbeiten um nichts schlechter und dass er sich kein Ohrläppchen abgeschnitten hat, soll ihm auch niemand vorwerfen.
Im übrigen hat der Mann sein Geschäft beherrscht. Ein herausragender Künstler, der es obendrein verstanden hat, seine Werke zu verkaufen. Und das gehört eben auch dazu.
Kunst ist da ein Geschäft, wie jedes andere auch. Galeristen helfen, den Künstler als Marke zu etablieren. Sammler kaufen, weil ihnen die Arbeiten gefallen und weil sie eine Wertsteigerung ihrer Investition erhoffen. Die Medien wollen Geschichten zu den Werken und Personen, weil es eben ihr Geschäft ist.
Also - die Inszenierung hat Gewicht.
Das Publikum will unterhalten werden. So steht das auch schon ganz schön in Goethe’s Faust. Gleich zu Beginn im Vorspiel im Theater.
Ob das ein Nachspiel hat?

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